Verstehen worum es geht

In ersten Gesprächen will ich verstehen worum es in den Daten geht. Das kann manches Mal schon anspruchsvoll sein. Ein Beispiel ist das Hydrogeo Dashboard. Für dieses Projekt musste ich einige Zeit investieren um zu verstehen wie die Hydrogeologische Welt funktioniert.

Am wichtigsten ist wahrscheinlich die Frage die man sich als Dateninhaber:in stellt. Zumindest wenn das Ziel einen gewissen Grade von Storytelling beinhaltet, ist die Frage erste Priorität.

Skizzen, Prototypen und Formen finden

Für Komplexe Daten und aufwändige Explorer mach ich zuerst Skizzen und versuche die Datenkodierung so passend wie Möglich zu gestalten. Manche Projekt sind in der Kodierung einfach aber in der UI komplex, andere Anforderungen brauchen vielleicht eher vielseitige Kodierung, andere sind reine Gestaltung für z.B. Print.

Ein Beispiel für exzessive Anforderungen an die Datenkodierung ist Amt auf Zeit. Hier wollte ich einen Daten-Explorer bauen, der dazu einläd die Kabinette zu erkunden und Kabinette, Ministerien, Austrittsgürnde, Amtsphasen, und Kabinettübergänge sinnvoll zu kodieren.

Skizze der Variablen und ihrer Kodierung in der Datenvisualisierung.

Bei diesen Skizzen geht es noch nicht um ansehnliches, es muss helfen grob abschätzen zu können ob Varianten funktionieren oder nicht, bevor ich in Prototypen gehe.

Für Prototypen nutze ich besonders gerne lokale Observable 2.0 Notebooks, die man ziemlich schnell mit Notebook Kit als statische Webseite bauen kann.

Einfache Toggle, Selects und Inputs oben links, steuern eine radiale Swim-Lane Visualisierung in Portotyp-Phase.

Ein lokales Observable Notebook Beispiel aus der Prototypen-Phase von Amt auf Zeit.Die Swimlane Visualisierung hat leider nicht funktioniert aber viel Zeit ging nicht verloren.

Umsetzung, Feedback, Übergabe.

In Absprache lege ich gerne eine Meeting Rythmus fest, damit ich regelmäßig Feedback einarbeiten kann. Natürlich ist auch dieser Punkt Projekt, Themen und Kundenabhängig. Jedes Projekt wird in Git-Versionisiert und dieses Git übergebe ich spätestens zum Ende des Projekts.

In diesem Code Repository befindet sich alles was es zum replizieren der Lieferung braucht. Scripte für Datentransformationen oder -erhebung, Pipelines für Transporte zwischen Systems, Dokumentation von Teilsystemen und natürlich der Quellcode.

In aller Regel lösche ich alle Kundendaten nach Absprache von meinen Endgeräten, die ich zur Entwicklung genutzt habe und stelle sicher, das ich als Datenabflusspunkt ausscheide.